Wo findet man das Richtige Südkorea? In Seoul, der modernen Hauptstadt oder im Südosten in der zweitgrößten Stadt Südkoreas – Busan? Sie sind die zwei bedeutendsten Städte des Landes, die sich in gewisser Weise ähneln aber dennoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Busan ist von Bergen mit heißen Quellen umgeben und die Strandstadt ist ein beliebter Ferien- & Partyort in Südkorea. Trotzdem wirkt die Stadt fast schon nostalgisch, etwas in der Zeit stehen geblieben. Vielleicht liegt das an der älteren Bevölkerung, den ergrauten Gebäuden, dem leichten russischen Einfluss in manchen Vierteln oder der Atmosphäre einer großen Hafenstadt. Busan ist ein anderes Korea, nicht so reich und modern aber trotzdem charmant. Mit vielen Besonderheiten, wie einem kunterbunten Dorf, dem größten Shopping Center der Welt und einem sehenswerten Freilichtkino bahnt sich Busan seinen Platz auf die internationale Städtebühne. Lest in unserem Beitrag wieso sich ein Besuch lohnt und welche Sehenswürdigkeiten in Busan ihr auf keinen Fall verpassen solltet.


Gamcheon Culture Village

Wohl die schönste Sehenswürdigkeit in Busan ist das Gamcheon Culture Village, obwohl sie so gar nicht zum Stadtbild passt. Eigentlich ein eigenes Städtchen für sich, liegt es doch inmitten von begrünten Bergen und ist zum Meer hin geöffnet. Während des Korea-Krieges zogen sich die Südkoreaner hier hin zurück und errichteten kunterbunte Häuser, die terrassenartig ins Tal münden. Aus Rücksicht auf den Nachbarn wurden die Häuser so angeordnet, dass keinem die Aussicht verbaut wurde. Fast jedes Haus weist eine andere Farbe auf. Insgesamt ergibt das ein wunderschönes Landschaftsbild, welches wir sonst nur aus Südamerika kennen. Die Bevölkerung nennt ihr Städtchen liebevoll das „Machu Picchu“ von Korea. Und wenn man dieses Dorf von einem der Berge aus betrachtet, hat es von der Lage her etwas Ähnlichkeit mit Macchu Picchu. Man benötigt dafür doch schon etwas an Fantasie.

Aber nicht nur die Aussicht auf die „Regenbogenstadt“ hat uns gut gefallen. Wir fanden auch die Street-Art-Kunst in den Straßen sehr lebhaft, auch wenn es hier und da etwas kitschig wirkt. Wie fliegende Fische sind kleine Holztafeln angeordnet und ergeben als Wegweiser einen großen Fisch. Auch Liebespaare kommen hier nicht zu kurz. Schöne, fantasievolle Motive erwarten den Fotoliebhaber. Die 3-D Streetart wählt die verschiedensten Motive und dabei haben wir mit Sicherheit noch nicht mal alle entdeckt.

Anreise zum  Gamcheon Culture Village: Nehmt die Metro 1 nach Toseong. Bei Exit 6 fahren die Buse 1-1,2, 2-2  Richtung Saha-gu Town, die am Gamcheon Culture Village halten. Zwei Stunden solltet ihr einplanen, da es noch viele schöne, niedliche Geschäfte zu erkunden gibt.

Yeongdusan Park

Busan Tower

Im Yeongdusan Park befindet sich eins der Wahrzeichen von Busan – der Busan Tower. Dieser kleine Nachbau des Seoul Towers ist nur 120 Meter hoch, aber gewährt für 8.000 KRW einen schönen Ausblick über Busan. Von hier könnt ihr die Aussicht auf das Meer und das bunte Gamcheon Culture Village genießen. Der um den Tower befindliche Park wurde erst im Juli 2017 fertiggestellt. Als kleiner Erholungs- und Veranstaltungsort für die Einwohner versammeln sich hier täglich viele Einwohner, um Karten zu Spielen und Feste zu feiern. Vor dem Tower steht die Busan Citizen Glocke. An den Nationalfeiertagen finden an der Glocke Zeremonien statt, die die ganze Nacht andauern können.

Busan Sehenswürdigkeiten Yeongdusan Park Busan Tower

Anreise zum Busan Tower: Metro Linie 1 nach Nampo Station (Exit 1), dann in Richtung Gwangbokdong Fashion Street laufen (200m) und die Roltreppe in den Yeongdusan Park nehmen

Gwangbokdong Fashion Street

Bevor ihr in den Yeongdusan Park zum Busan Tower geht, werdet ihr wahrscheinlich erstmal einige Zeit in den Läden in der Gwangbokdong Fashion Street verbringen. Eine lange Shoppingmeile mit allen möglichen Geschäften hat sich hier angesiedelt und führt zu einem riesigen Lotte Duty Free und Lotte Markt Einkaufszentrum. In der Mitte der großen Ladenstraße führen Rolltreppen den Hügel hinauf, auf dem der Busan Tower steht.

Anreise zur Gwangbokdong Fashion Street: Metro Linie 1 nach Nampo Station (Exit 1)

Centrum City

Centrum City ist das richtig Stadtzentrum bei dem auf eine perfekte Harmonie von Modernität und Natur geachtet wurde. Die Hightech-Gebäude stehen im Einklang mit den grünen Parkanlagen und bieten somit ein Wohlfühlgebiet für die Einwohner und die Touristen.

Busan Cinema Center

Im Zentrum der Stadt Busan findet ihr gleich zwei Sehenwürdigkeiten nebeneinander. Zum Einem das besonders in den Abendstunden sehr sehenswerte Freilichtkino in dem auch die asiatischen Filmfeste abgehalten werden und das größte Shopping Center der Welt. Das Kino besteht aus drei großen Vorführungssälen, dem „BIF Hill“ und „Cinemountain“, die im Freien zu finden sind. Weltweit ist das Busan internationale Filmfestival bekannt und einmal Jährlich wird die Stadt zur internationalen Bühne.

Am Abend könnt ihr euch hier ein besonderes Lichtspektakel anschauen. Das riesige Dach des Freilichtkinos leuchtet in verschiedenen Farben und wirkt sehr spektakulär.

Anreise Busan Cinema Center: Metro Linie 1 bis zur Station Centum City und dann etwa 600m Richtung Suyeonggangbyeon-daero laufen.




Shinsegae Department Store

Gleich neben dem riesigen Kino, befindet sich das seit 2009 im Guinness Book der Weltrekorde gelistete größte Einkaufszentrum der Welt. Hier braucht ihr mit Sicherheit mehrere Tage, wenn ihr jedes einzelne Geschäft erkunden wollt. Das Shoppingcenter enthält neben den normalen Designer Läden wie Prada und Gucci auch Sportläden wie Nike, Sketchers und Adidas. Ansonsten sind hauptsächlich asiatische Markengeschäfte vertreten. In dem großen Komplex ist neben einem Shopping Center noch eine Spa-Oase, ein Kindervergnügungsviertel und ein CGV Kino integriert.

Anreise Shinsegae Department Store: Metro Linie 1 bis zur Station Centum City

Strände von Busan

Stadtstrände sind meist nicht besonders schön und so hofften wir von Busan überrascht zu werden. Die Stände sind in der Stadt etwas verteilt. Drei Hauptstrände möchten wir euch anschließend vorstellen.

Haeundae

Haeundae Beach

Der Haeundae Beach gilt als ein Urlaubsdomizil der Koreaner. 5-Sterne Hotels, Restaurants und ein großes Aquarium haben sich hier angesiedelt und erwarten jährlich zur Hauptsaison Millionen von Touristen. Ehrlich gesagt waren wir von der Menge an Menschen schon fast erschrocken. Wir konnten durch die aufgebauten Sonnenschirme gar keinen Strand mehr erkennen. Um die Wassertemperatur zu testen, mussten wir unseren Weg durch die Menschenmassen bahnen. Ohne die Menge an Touristen und Sonnenschirmen wäre der Strand ganz schön gewesen. Das Wasser erschien uns sauber zu sein. Wer gern Party feiert, der ist hier auch richtig. Am Abend finden viele Events statt.

Anreise zum Haeundae Beach: Metro Linie 2 bis zur Station Haeundae (Exit 3 oder 5) und etwa 600m Richtung Meer laufen.

Dongbaek Island

Am südlichen Ende des Haeundae Beach entdeckt ihr ein großes Hotel, an dem Holztreppen an den Felsen entlang führen. Dieser Weg wird euch zur Dongbaek Halbinsel führen. Ein kleiner bewaldeter Zipfel, der euch einen guten Blick auf den Strand und das Meer bieten wird. Ein Weg wurde angelegt, der euch einmal um die Halbinsel führt. Euer erster Stopp sollte die Meerjungfauenstatue sein, die auf einem Felsen auf das Meer hinaus blickt, ein schönes Fotomotiv. Weiter entlang des Weges gelangt ihr zu einem kleinem Leuchtturm und auf dem Berg.

Vom Leuchtturm habt ihr einen tollen Blick auf das Nurimaru APEC House und auf die Gwangandaegyo Brücke, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt. In der Mitte der Halbinsel findet ihr noch ein Denkmal und ein schönes Teehaus.

Haeundae Cine Road und die Marine City Cafe Street

Große verglaste Gebäude findet ihr in der Marine City Cafe Street wieder, die nicht umsonst „Cafe“ im Namen trägt. Viele bekannte Cafes haben sich an der Promenade angesiedelt. Von der Dongbaek Halbinsel müsst ihr nur einmal die Bucht in Richtung Westen umrunden und euch am Meer halten, schon könnt ihr hier bei einem Kaffee relaxen und euch gleich mal die nächste Sehenswürdigkeit in Busan anschauen – die Haeundae Cine Road. Lauft ihr nämlich die Marine City Cafe Street am Ufer entlang, dann dann findet ihr die Haeundae Cine Road. Ein schwarz-weißer, wellenförmig verzierter Gehweg kennzeichnet die Straße. Eine eiserne Figur, die eine Filmklappe hält, markiert sowohl den Anfang als auch das Ende der Haeundae Cine Road. Eine Straße für Filmfans. Trick Art Bilder werdet ihr hier auf der Straße finden. Neben Superman und Tarzan hat auch Spiderman seine Figur am Santorini Square bekommen.

Santorini – genau wie die Stadt in Griechenland. Der Square soll an die schönen weißen Gebäude erinnern. An der Promenade findet ihr zudem lauter Bilder von berühmten koreanischen Filmklassikern wieder. Nebenbei könnt ihr die excellente Aussicht auf die Gwangan Brücke genießen.




Gwangalli Beach

Der Strand

Der Gwangalli Strand, ist ein weiterer Stadtstrand. Leider fanden wir diesen auch wieder überfüllt und mit lauter Sonnenschirmen bestückt vor, auch wenn die Bilder das nicht ganz so zeigen. Das Besondere des Strandes ist die Aussicht auf die Gwangan Brücke. In der Nacht versammeln sich hier viele Jugendliche und Touristen, um die Aussicht auf die Brücke zu genießen. Rings um den Strand haben sich auch viele Restaurants und Geschäfte angesiedelt, so dass man den Blick sogar beim Abendessen nicht missen muss.

Anreise zum Gwangalli Beach: Metro Linie 2 bis zur Station Gwangan und dann ca. 700m Richtung Meer laufen.

Gwangan Bridge

Bei Nacht ist die Brücke noch schöner als am Tag. Die Gwangandaegyo Brücke wird auch als Diamantenbrücke bezeichnet, weil sie bei Dunkelheit wunderbar schimmert. 2003 wurde die 7,4 km lange Brücke eröffnet. Sie verbindet die Stadtteile Namcheon-dong und U-dong mit dem City Center. Am Abend bietet die Brücke dank der weltgrößten LED-Beleuchtunganlage für Brücken eine 10 minütige Lasershow (20.30 Uhr, 21.30 Uhr und 22.30 Uhr).

Erkundigt euch bei der Touristeninformation nach stattfindenden Lasershows. Die Brücke solle eine der weltgrößten LED Shows der Welt zeigen.

Anreise zum Gwangan Bridge: Metro Linie 2 bis zur Station Gwangan und dann ca. 700m Richtung Meer laufen.

Millak Waterside Park

Zwischen der Haeundae und Gwangalli liegt der erste koreanische Wasserfrontpark – ein Platz zum  Entspannen für die Bewohner. Die etwa 33.000 m² große Fläche wird zum Picknicken und Spielen benutzt. 40.000 Menschen finden im Wasserfrontpark platz und vertreiben sich die Zeit auf Spielplätzen, Cafes und Restaurants oder mit Plantschen im Wasser. Wir empfanden diesen Park jedoch nicht als besonders sehenswert.

Anreise zum Millak Waterside Park: Metro Linie 2 bis zur Station Gwangan und dann ca. 700m Richtung Meer laufen. Vom Gwangalli Beach nach links etwa einen weiteren Kilometer gehen. Oder von der Metrostation Gwangan (Exit 5) mit dem Bus 83-1 fahren.

Songdo Beach

Der Songdo Beach hat uns als dritter Stadtstrand ebenfalls nicht überzeugt. Obwohl das Wasser sauber erschien, würden wir dort jedenfalls nicht ins Wasser gehen wollen. In der Ferne sieht man die ganzen Öltanker im Wasser, was sich wohl trotzdem auf die Wasserqualität auswirkt. Auch hier war der Strand wieder überfüllt und die Sonnenschirme unzählbar.

Trotzdem ist der Strand einen kurzen Abstecher wert, vor allem wenn man gern Seilbahn fährt. Über den Buchtabschnitt führt eine Seilbahn, die einen guten Blick auf die Umgebung bietet. Aber auch zu Land kann man über einen Skywalk (Songdo Gureum Walk)eine Runde über dem Meer spazieren gehen. Der Walkway führt euch auf eine kleine Insel, die von Weitem wie eine Schildkröte aussieht.

Anreise zum Srand: Zum Strand gelangt ihr mit der Metro Line 1 bis zur Station Nampo und anschließend beim Exit 1 mit den Bussen 7, 9-1,26,30,71.

US-Cemetery Memorial

Das einzige großflächige Grab der United Nations (UN) auf der Welt befindet sich in Busan. 2.300 Menschen aus 11 verschiedenen Nationen sind hier seit dem Korea Krieg 1950 bis 1953 begraben. Der Eintritt ist frei. Wer sich für diesen interessiert, der kann auch eine Führung bzw. einen Audioguide ausleihen. Um das Memorial wurde ein schöner weitläufiger Park mit Blumenbeten und Wasserspielen angelegt. Es ist ein sehr ruhiger, nachdenklicher Ort.

Anreise zum UN-Memorial Cemetrery: Mit der Metro Linie 2 nach Daeyeon (Exit 3 oder 5) und dann etwa 10 min in Richtung Busan Museum laufen.




Seomyeon

Seomyeon Underground Shopping-Center und Eatery Alley

Zum Shoppen bietet auch Busan erstaunlich viele Möglichkeiten. So auch eine Untergrund Shopping Mall in der Seomyeon Metro Station. Durch die Anbindung zur Seomyeon Metrostation erwarten die 330 Geschäfte an einem normalen Wochentag über 200.000 Besucher. Verlasst ihr die Station bei Exit 1 gelangt ihr auf eine Einkaufsstraße mit sehr vielen Speiseangeboten – die Eatery Alley. Wer nicht ganz so auf das frittierte koreanische Street Fastfood steht, den empfehlen wir das Dajeon Vegeterian Café in einer Parallelstraße zur Munhwabeogeumno Street hin. Leider steht der Name nur in Koreanisch an der Tür und es ist etwas kompliziert zu finden, aber es lohnt sich. Das Essen war richtig lecker.

Busan-Citizens-Park

Mit etwa 520.000 qm Grünfläche, die von Gehwegen, einem Labyrinth-Garten, kleinen Sandflächen zum Spielen, Blumenfeldern und Cafés unterbrochen werden, ist der Busan Citizen Park die grüne Lunge der Stadt. Wird es dunkel, zeigt sich der Park nochmal von einer ganz anderen Seite. Fantasievoll wie im Märchenland beginnt alles zu leuchten. Besonders hat uns das leuchtende Rosenfeld gefallen. Hauptattraktion ist hingegen die hohe Wasserfontaine, die in verschiedenen Farben kunterbunt leuchtet.

Anreise zum Busan-Citizen-Park: Mit der Metro 1 und 2 nach Seomyeon und Exit 7 nehmen. Danach entweder 15 Minuten zu Fuß laufen oder mit dem Bus 33 weiterfahren.

Jagalchi Market

Der BIFF Square ist für manche ebenfalls eine Sehenswürdigkeit. Wie in Hollywood sind hier von koreanischen Stars vergoldete Handabdrücke auf den Gehweg platziert. Wir haben uns jedoch den Weg erspart und haben stattdessen den nahegelegenen Jagalchi Market besucht. Eine Attraktion, die nicht für jedes Gemüht verträglich ist. Das Busan für seinen frischen Fisch bekannt ist, ist durch die unmittelbare Meereslage kein Wunder. Der Markt präsentiert die Ausbeute des Meeres. Verschiedene Meereskreaturen von Fischen bis Oktopus werden angeboten und vor den Augen der Kunden, auf Wunsch auch ausgenommen. Fischliebhaber können in den angrenzenden Restaurants den Fisch auch frisch zubereitet probieren.

Anreise zum Biff Square: Metro Linie 1 bis Jagalchi (Exit 7) und dann in Richtung Lotte Cinema laufen (300m)

Anreise zum Jagalchi Market: Metro Linie 1 bis Jagalchi (Exit10) und dann in Richtung Meer laufen (300m)

Was du noch über Busan wissen solltest:

  1. Wie auch in Seoul gibt es an den Hauptattraktionen Touristeninformationen, die euch den Busan Tour Guide und eine Stadtkarte aushändigen. Wir haben unsere direkt in der Busan Train Station erhalten.
  2. Busan ist nicht Seoul, soviel hatten wir am Anfang schon erwähnt. Deutlich wird es auch an den geringeren Englischkenntnissen der Einwohner, die hier auch wesentlich älter sind als in der Hauptstadt.
  3. Busans Chinatown wurde von Russen besetzt und erscheint eher als das Rotlichtviertel der Stadt. Es ist unserer Ansicht keine Touristenattraktion mehr.
  4. Ein Metro Tagespass lohnt sich in Busan ab 4 Fahrten pro Tag. Ihr erhaltet diesen an jeder Metrostation direkt vom Automaten für 5.000 KRW. Eine Einzelfahrt kostet schon um die 1.500 KRW.

Unterkunft:

Wir haben ein recht gutes Hotel in der direkten Nähe der Busan Station gefunden. Dieses günstige und saubere Hotel hatte eine perfekte Lage. Es befand sich zentral zu den anderen Sehenswürdigkeiten, die sich entweder südwestlich oder nordöstlich von uns befanden. Von hier aus kamen wir schnell überall hin und auch zum Flughafen. Das Hill Motel bietet für 29 Euro ein großes Zimmer mit Bad, Klimaanlage, Schreibtisch mit Computer und einem großen Fernseher. Direkt im Zentrum existieren natürlich auch gute Hotels, diese sind aber dementsprechend teuer. Bei der Hotelauswahl ist auf eine gute Metro-Verbindung zu achten.




Anreise:

Wir sind mit dem langsamen Zug von Seoul, für ca. 22 Euro, nach Busan angereist. 5,5 Stunden dauerte die Fahrt. Die Züge sind mit denen aus Deutschland vergleichbar. Es gib auch eine schnellere Verbindung, die nicht mehr als 2,5 Stunden benötigt, aber mindestens das Doppelte kostet. Für diese Preise lohnt es sich den Zug zu benutzten, statt das Flugzeug, obwohl Busan sogar einen internationalen Flughafen besitzt.

Fazit:

Busan ist nicht mit Seoul vergleichbar. Nach einer modernen, westlichen Stadt fanden wir in Busan ein anderes Korea vor, welches uns etwas mürrischer und älter erschien. Aber es ist auch nicht schlecht gewesen diese Seite Koreas kennenzulernen. Wirkliche Musst Sees haben wir nicht vorfinden können, obwohl das Culture Village fast an eins grenzt. Zum Badeurlaub für Europäer finden wir nicht, dass sich Busans Strände eignen bzw. man länger als 2-3 Stunden dort verbringen kann. Einkaufen kann man sehr gut. Busan ist für uns somit kein Muss, wenn ihr euch in Korea mit Seoul zufriedengebt ansonsten sollten 2-3 Tage Aufenthalt in der Stadt genügen.

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