Die Modernität des 21. Jahrhunderts, Großstadtflair, Hochhäuser, schicke Boutiquen und Luxus Malls wie in fast allen großen asiatischen Städten, findet man in der Hauptstadt von Laos nicht. Vientiane überrascht mit seiner entspannten Atmosphäre, einem geordneten Alltagsleben, kaum Hektik oder gestresste Menschen und einem ruhigen, einfachen Lebensstill. Die Stadt spiegelt die Mentalität der Laoten hervorragend wieder. Aber nicht nur die gelassene Lebensweise entzückt die Besucher der Stadt, auch geraten Reisende von den köstlichen Speisen ins Schwärmen. Vientiane ist für seine hervorragenden Restaurants und Bäckereien bekannt. Ganz im „Pariser Stil“, findet man die leckersten Croissants und Baguettes an jeder Straßenecke, ein Überbleibsel aus der französischen Kolonialzeit. Auch die kleinen süßen Cafés, mit dem vorzüglichen laotischen Kaffee laden zum Genießen und relaxen ein. Die Uferpromenade des Mekong gewährt einen Blick auf das Nachbarland Thailand. Hier kann man wunderbar mehrere Kilometer entlangjoggen oder flanieren.

Erster Tag: Walking Tour durch Vientiane

Mit nur ungefähr 350.000 Einwohnern im engsten Kreis um das Zentrum ist Vientiane sehr überschaubar. Fast alle Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtzentrum und sind fußläufig erreichbar. Die Hauptstadt Laos bietet einige sehr schöne Tempel, eine Art Triumphbogen wie in Paris und nette Straßen, die mit Restaurants und Bars besiedelt sind. Wir haben unsere Stadtbesichtigung zu Fuß als eine Art Spaziergang durchgeführt, da alle Sehenswürdigkeiten auf einer Strecke von ca. 6 km erreichbar sind. Hier möchten wir euch nun die wichtigsten und schönsten Attraktionen der Stadt in einem 4-stündigen Stadtspaziergang vorstellen:




Beginnen solltet ihr mit einem Frühstück im La Banneton auf der Th. Nokéokoummane Straße, die Croissants und der Kaffee sind wirklich unglaublich lecker und die Bäckerei gilt als eine der besten der Stadt. Wir probierten auch die Hauptspeisen und auch diese waren, trotz der Preisintensität, sehr zu empfehlen. Wenn euch die ca. 5 km zu lang zum Laufen sind, könnt ihr euch auf dieser Straße auch ein Fahrrad für 10.000 Kip ausleihen.

Die eigentliche Tour beginnt nun auf der Th. Setthathirath, die populärste Straße der Stadt. Hier findet ihr viele gute und außergewöhnliche Restaurants. Von laotisch über französisch, italienisch bis hin zu indisch, ist alles vertreten. Die eigentliche „Sehenswürdigkeit“ ist der Springbrunnen “Nam-Phou“, der am Abend beleuchtet wird. Viele Touristen verbringen hier ihre Abende bei einem kalten Beerlao oder Cocktail, in einer der kleinen Bars ringsherum.

Unser dritter Punkt bei der kleinen Tour rund um Vientiane, ist der Präsidentenpalast auf der rechten Seite. Ein schön verziertes, weiß leuchtendes Gebäude, welches zur französischen Kolonialzeit für den Gouverneur erbaut wurde. Ein paar Meter weiter befindet sich der Ho Pha Kaeo, das nationale Museum für religiöse Artefakte. Der Eintritt beträgt 10.000 Kip. Wenn ihr euch nicht so sehr dafür interessiert, dann werft dennoch einen kurzen, kostenlosen Blick in den Garten. Dort befindet sich das sehr schön verzierte Museum.

Gleich gegenüber, werdet ihr den Tempel Wa Si Saket Der buddhistische Tempel ist der älteste Tempel Vientianes und überstand die Zerstörung und Plünderung durch die Siamesen 1828. Betritt man das Gelände, steht man in einem kleinen grünen Garten, der quadratisch um den eigentlichen Tempel verläuft. Es lohnt sich diesen zu umrunden und sich die schön verzierte Anlage genauer anzusehen. Auch ein Museum befindet sich in der Anlage. Geht man weiter durch das Innen Tor findet man einen mit Holz verzierten Tempel vor. Der Eintritt von 10.000 Kip ist etwas übertrieben, aber trotzdem solltet ihr euch den Tempel nicht entgehen lassen.

Weiter grade aus auf der Th. Setthathirath werdet ihr nach ungefähr 1,5 km auf der linken Seite, einen der bedeutendsten Tempel der statt vorfinden. Der Wat Si Muang beherbergt in der Versammlungshallte ein in Tüchern verhülltes Überbleibsel der alten Stadtsäule, die den Schutzgeist der Stadt ein zu Hause geben soll. Weiterhin bezaubert der Tempel mit seinen vielen Buddha-Statuen, darunter eine Nachbildung des heiligen Smaragd-Buddha, dessen Original in Bangkok steht.

Eine der wichtigsten Buddha-Statuen im Wat Si Muang ist einer kleiner ramponierter Buddha mit einer besonderen Geschichte: Diese kleine Statur hat als einzige die Zerstörung der Stadt 1834 überstanden und gilt nun als Glücksbote. Die Laoten glauben, dass der kleine Buddha Wünsche erfüllt und hilft, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dazu hebt man die Buddha-Figur 3-mal von seinem Sitzkissen hoch und formuliert in Gedanken dann seinen Wunsch oder seine Frage. Geht der Wunsch in Erfüllung muss man zum Tempel zurückkehren und den Glücksgeist mit Bananen, Kokosnüssen und Räucherstäbchen danken. Probiert es doch selbst mal aus und teilt uns mit, ob euer Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Unser Wunsch hat sich jedenfalls erfüllt!

Wenn ihr nun etwas zurücklauft und in die Th. Mahasot, bei der französischen Botschaft, einbiegt, werdet ihr auf der rechten Seite eine kleine katholische Kirche sehen. Diese empfanden wir als nicht sehenswert. Am Ende der Straße stoßt ihr anschließend auf den größten Lebensmittelmarkt der Stadt: der Talat Khua Din. Bitte beachtet, dass dieser nur von 5 Uhr bis 13 Uhr geöffnet hat.

Für die weitere Walkingtour haltet ihr euch auf der Th. Khu Vieng in nordwestlicher Richtung und erreicht nach wenigen Metern die Th. Lan Xang, bei der ihr rechts abbiegt. Nun steht ihr vor dem größten Einkaufszentrum Vientianes. Der Talat Sao beherbergt Elektronikgeschäfte und ein großes Textilangebot. Ein paar Meter weiter auf dieser Straße werdet ihr auf der rechten Seite dann die Touristeninformation vorfinden, die euch zu allen Sehenswürdigkeiten in Laos Auskunft erteilen kann.




Vielleicht ist euch bereits aufgefallen, das die riesige Hauptstraße der „Champs Elysées des Ostens“ aus Paris ähnelt. Das ist Absicht, da ihr nun auch auf eine Art Nachbau des „Arc de Triomphe“ stoßen werdet. In Vientiane nennt sich der Triumphbogen allerdings Patuxai. 1968 spendete die USA Zement von dem im Bau befindlichen Flughafen für diese Siegessäule, die an Opfer aus vorrevolutionärer Kriegen erinnern soll. Am Ende des Parkes findet ihr noch den Wold Peace Gong.

Für 3.000 Kip könnt ihr euch in den Obersten Raum und die darunterliegenden Terrassen begeben. Der „Panoramablick“ hält sich aber in Grenzen. In den Räumen selber, werdet ihr viele Souvenirstände vorfinden.

Auf dem Weg zurück in Richtung des Mekongs findet ihr linker Hand ein großes Eingangstor, welches einen Tempeleingang aufzeigt. Überquert den Parkplatz und ihr seht den Wat That Phoun Tempel vor euch. Dieser Tempel ist nicht besonders wichtig, ist aber recht schön verziert. Wenn ihr schon einmal auf dem Weg seid, dann bietet sich dieser kurze Abstecher an. Nun lauft ihr die Th. Lan Xang zurück und biegt rechts in die Th. Bartholomie Straße ein. Vorbei an der US-Botschaft findet ihr hier die That Dam Stupa genau vor euch. Diese ist keine Schönheit mehr, soll es aber gewesen sein, bevor die Siamesen angeblich den Goldbezug gestohlen haben, dennoch ist sie ein Heiligtum.

Richtung Südwesten biegt man dann in die Th. Samsénethai zur rechten Seite ein. Auf dem ca. 1 km langen Abschnitt bis zum nächsten Abbiegen findet ihr in auf der Hälfte der Strecke das Nationalmuseum zur eurer linken und die nationale Kunsthalle und zu eurer rechten Seite.

Nach weiteren ca. 500 Metern biegt ihr dann links auf die Khounboulom Straße ab und biegt nach ein paar Metern in die Th. Setthathirath ein. Schon an der Ecke findet ihr den Wat In Paeng. Der Tempel unterscheidet sich von anderen, durch die gut verzierten Stuckstreifen.

Ein paar Meter weiter findet ihr gleich zwei gegenüberliegende Tempel vor. Zu eurer rechten den Wat Ong Teu Mahawihan mit einer 5,8 m hohen Bronze-Buddha-Figur, die aus dem 16. Jahrhundert stammen soll. Der Wat Hai Sok befindet sich auf der linken Seite und ist kleiner als der vorhergehende Tempel, aber ebenso schön golden verziert. Im Innenhof existiert ein sehr schöner Baum, der von ein paar goldenen Statuen umrundet wird.

Biegt ihr nun in die Th. Francois auf der rechten Seite ein, findet ihr zu eurer Linken den Wat Mixai. Die Große Versammlungshalle beinhaltet ebenfalls einen riesigen goldenen Buddha, der uns fast noch größer erschien als der Bronze-Buddha aus dem Wa Ong Teu Mahawihan. Hier könnt ihr auch den Schulkindern in der Pause zuschauen, die im Innenhof spielen, denn das Schulgebäude befindet sich im Tempelgelände.

Für die letzten beiden Tempel unserer Besichtigungstour, geht ihr die Th. Francoise weiter geradeaus und seht schon von weitem ein chinesisches Eingangstor. Hintern dem Tor befindet sich ein kleiner chinesischer Tempel, der sich für eine kurze Besichtigung lohnt. Der Vorplatz wird auch oft für chinesische Feste genutzt.

Geht ihr nun auf der Th. Fa Ngoum in Richtung Westen befindet sich zu eurer rechten der Wat Chan. Süße Elefanten zieren die Eingangsseite. Die Tempelhäuser sind sehr schön gestaltet und auch die große Halle ist mit bunten Bildern verziert. Im Tempel leben auch einige Mönche, denen ihr mit Sicherheit begegnen werdet.

Nun ist aber Zeit für eine Pause. Dafür bietet sich der Sandstrand am Ufer des Mekongs an. Ein Palmengesäumter Weg führt euch von der Promenade zum Fluss. Vielleicht holt ihr euch vorher noch ein Beerlao und genießt den farbenreichen Sonnenuntergang, mit dem einzigartigen Blick auf das gegenüberliegende Thailand. Wem nach einer Abkühlung ist, der kann sich auch zum Baden in den Mekong begeben oder einfach in den weichen Sand setzten und die entspannte Atmosphäre genießen.




Nach dem Sonnenuntergang empfehlen wir dir ein Abendessen an der Uferpromenade. Dazu gehts zurück zur Hauptstraße. Geht einfach in die Richtung der hellen und bunten Lichter und ihr findet einige Restaurants, die ein BBQ bei einem tollen Ausblick auf den Mekong und auf Thailand anbieten. Frisch gestärkt geht es jetzt zum Night Market. Dieser findet täglich im Chao Anouvong Park statt und ist die tägliche „Vergnügungs- und Shoppingmeile“ von Vientiane. Neben Handyzubehör und jeder Menge Kleidungsständen findet ihr an der Straße viele Essenstände mit laotischen Köstlichkeiten. Da ihr euch jetzt im Chao Anouvong Park befindet, solltet ihr entlang der Uferpromenade bis fast zum Ende des Parks gehen. Dort werdet ihr die Chao Anouvong Statue sehen. Chao Anouvong war der letzte König von Laos bis die Siamesen 1828 in Vientiane einfielen. Die Statue ist mit vielen kleinen Elefantenfiguren verziert sieht nachts beleuchtet sehr schön aus.

Wenn ihr nun noch ein oder zwei Bier oder Wein genießen wollt, könnt ihr von der Chao Anouvong Statue zurück zu dem eingangs dieses Berichtes erwähnten Springbrunnen (ca. 500m entfernt) gehen und den Abend bei Live-Musik ausklingen lassen.

Zweiter Tag: Ausflug zum Buddha Park und zum Wat That Luang

An unserem zweiten Tag in Vientiane haben wir die Attraktionen der Stadtumgebung erkundet. Hierfür werden zahlreiche Touren angeboten, die aber viel zu überteuert sind. Wir beschlossen ein Motorrad zu mieten und den Buddha-Park sowie den Pha That Luang auf eigene Faust zu erkunden.

Buddha-Park

Der Buddha-Park, oder auch unter Xieng Khuan bekannt, befindet sich ca. 25 km außerhalb von Vientiane und ist innerhalb von 40 Minuten gut zu erreichen. Ihr fahrt einfach durch die „Freundschaftsbrücke“, die nach Thailand führt und noch a. 7 km weiter. Auf der rechten Seite werdet ihr dann den Buddha-Park vorfinden. Der Eintritt kostet 5.000 Kip, das Motorrad ebenfalls und pro Kamera werden nochmal 3.000 Kip verlangt. Der Park ist nicht groß, aber dennoch beeindruckend. Hauptattraktion im Buddha Park ist sicherlich der 40 Meter lange liegende Buddha.Vientiane Buddha Park

Über 200 steinerde, fantasievolle Figuren können bewundert werden. Abgebildet sind Menschen, Götter, Tiere und Dämonen. Wir verbrachten 1,5 Stunden in dem kleinen Parkt. Keine Figur gleicht der Anderen und somit wurde unser Aufenthalt nicht langweilig.

Wer möchte kann ich zu den Figuren gesellen und ein paar lustige Selfies schießen. Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Für eine schöne Aussicht zum Abschluss, sollte man in den am Anfang stehenden, großen runden Mund hineinlaufen, der den Eingang auf eine Art Turm darstellt. Von oben besitzt ihre einen ganzheitlichen Blick auf das Gelände. Den Buddha Park können wir wirklich jedem empfehlen, am beeindruckendsten fanden wir in diesem Park den riesigen liegenden Buddha.

Pha That Luang

Wenn ihr wieder Richtung Stadt auf der Thadeua Road fahrt, findet ihr nach ca. 35 Minuten die Abbiegung auf den Boulevard Kamphengmeuang. Nach ein paar Kilometern erreicht ihr eine Ampelkreuzung mit einer Ausschilderung zum Tempel in der linken Straße. Der Pha That Luang erstrahlt schon beim Einbiegen in die Straße mit seinem goldenen Stupa, die nationale Symbol des laotischen Buddhismus darstellt und das wichtigste Monument des laotischen Nationalismus verkörpert. Bevor man jedoch zu dem eigentlichen Stupa gelangt, sollte man den davor befindlichen Tempel durchqueren. Ein großer vergoldeter Buddha liegt hier ganz lässig in einem kleinen Park an der Seite eines kleinen Tempels. Verlässt man diesen zur rechten Seite, gelangt man auf einen heiligen Platz, der aus einer schönen grüne Parkanlage besteht und ein beeindruckendes hohes Gebäude beherbergt, im welchen buddhistische Forschungsarbeiten betrieben werden. Vom Park sieht man schon den eigentlichen goldenen Stupa. Der Eintritt kostet 10.000 Kip. Bei unserer Besichtigung konnte man aber nur den ersten Rang betreten, da Bauarbeiten stattfanden. Dafür hat sich der Eintritt nicht gelohnt. Werft einfach einen kurzen Blick in die Anlage und spart euch das Eintrittsgeld, denn ihr werdet nur den Stupa umrunden und keine weiteren Einblicke erhalten.

Damit endet die zweite Tagestour in Vientiane, weiter Sehenswürdigkeiten hat die Stadt, außer ein paar Museen, nicht aufzuweisen, aber der eigentliche Reiz der Stadt besteht aus der entspannten Atmosphäre, den kleinen Restaurantstraßen, dem guten Essen und der für eine Großstadt nicht typischen Ruhe und gelösten, friedlichen Art.




Anreise und Unterkunft

Wir sind mit dem Bus aus Thakhek für 85.000 Kip (ca. 5 Stunden) angereist. Als Übernachtungsmöglichkeit können wir dir das Ali Hotel empfehlen. Die sauberen Zweibettzimmer mit eher spärlicher Einrichtung und eigenem Bad kosteten uns 150.000 Kip. Das Frühstück war allerdings inbegriffen. Du kannst wählen zwischen Pancakes, French Toast und Rührei mit Toast. Kaffee und Tee kannst du zum Frühstück soviel trinken wie du willst. Falls du jedoch die günstigste Alternative zum Übernachten suchst, dann können wir dir das Nine Backpackers empfehlen. Hier bezahlst du für eine Nacht im Dorm inkl. Frühstück 40.000 Kip pro Bett (ca. 50 Meter von der Bäckerei La Banneton entfernt).

Fazit zu Vientiane

Vientiane hat uns sehr positiv überrascht. Zwar sind die Sehenswürdigkeiten mangelhaft im Vergleich mit anderen Hauptstätten und auch der Großstadt- bzw. Hauptstadtfair fehlt, aber das ist auch eine besondere Erfahrung für uns gewesen. Wir mochten dieses entspannte relaxte Flair, das sehr gute Essen – oh wir vermissen die leckeren Croissants – und die Ruhe. Wenn ihr in Laos seid, dann ist Vientiane einen 2-3 Tagesbesuch auf jeden Fall wert.

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